Auch wenn das Konzept nicht neu ist, bleibt die digitale Transformation 2020 Thema in den Vorstandsetagen. Dafür gibt es viele gut belegte Gründe. Eine Kombination aus technologischem Fortschritt, neuen Kundenerwartungen, Prozessweiterentwicklungen wie der Digitalisierung und neuen Geschäftsmodellen zwingt die IT- und Geschäftsbereichsverantwortlichen, ihre früheren Strategien zu überdenken. Letztendlich haben die von ihnen getroffenen Entscheidungen, wie sie diesen Veränderungen begegnen wollen, direkte Auswirkungen auf die Differenzierung, auf Wachstum und Größenordnung, auf die Rentabilität, die Kundenzufriedenheit und die Geschwindigkeit der Markteinführung. Gründe genug, um dem Thema Aufmerksamkeit zu widmen.

Die entscheidende Frage ist aktuell also nicht, ob Sie eine Strategie zur digitalen Transformation verfolgen sollten, sondern wie Sie dies tun sollten – oder, um genauer zu sein, wie die wichtigsten Elemente Ihrer Strategie aussehen und welche Prioritäten Sie setzen sollten. Während Letzteres von Ihren jeweiligen Anforderungen und aktuellen Lücken abhängig ist, ist Ersteres in der Regel von Unternehmen zu Unternehmen gleich. CIOs sind sich im Allgemeinen einig, dass sie, um in der heutigen Geschäftswelt effektiver mithalten zu können, vier wichtige Dinge beherrschen müssen:

  • Sich schneller bewegen
  • Mehr Flexibilität bieten
  • Mehr Erkenntnisse aus Daten gewinnen
  • Risiken durch den Schutz kritischer Vermögenswerte mindern

Die gute Nachricht ist, dass diese vier unerlässlichen Faktoren der digitalen Transformation sehr eng an der Kerntechnologie führender Software- und Serviceanbieter ausgerichtet sind:

  1. DevOps für Unternehmen liefern Geschwindigkeit: Unternehmen stellen fest, dass sie an jedem Tag ohne Fortschritt weiter zurückfallen. Sie sollten sich auch klar werden, dass ihr Erfolg unnötigerweise dadurch verhindert wird, dass es an Tools fehlt, um schnell hochwertige Software entwickeln und bereitstellen zu können. Die aufkommende DevOps-Technologie, die mit hoher Priorität implementiert wird, verringert die operativen Reibungsverluste durch Automatisierung und verbessert die Zusammenarbeit. Dies stärkt das Geschäftsvertrauen, da Qualität und Sicherheit klar erkennbar sind, so dass Unternehmen durch laufende Bewertungen und Kurskorrekturen bei Kerngeschäftsprozessen bessere Ergebnisse erzielen können.
  2. Hybrid IT-Management ermöglicht optimale Flexibilität: Unternehmen arbeiten heute in einem zunehmend komplexen IT-Umfeld. Sie müssen nicht einfach zwischen Cloud- und On-Premises-Betrieb entscheiden, sondern aus vielen Alternativen wählen, und sie müssen Software finden, die eine gemischte (hybride) Infrastruktur für optimale Flexibilität unterstützt. Setzen Sie auf hybride IT, die die Bereitstellung von IT-Ressourcen beschleunigt, die IT-Effizienz steigert und Kreativität und Innovation fördert – und damit eine Brücke schlägt zwischen traditionellen und transformativen IT-Diensten vom Mainframe zum mobilen Betrieb, vom Unternehmen zur Cloud.
  3. Vorausschauende Analysen liefern mehr Erkenntnisse: Datenpools, die mit dem Internet der Dinge (IoT) und anderen neuen Möglichkeiten der Informationserfassung täglich wachsen, sind nur dann wertvoll, wenn man aus ihnen Erkenntnisse gewinnen kann. Unternehmen, die Wert auf fortschrittliche Analysen legen, müssen sich zwangsläufig über unerfüllte Kundenbedürfnisse, unterfinanzierte Geschäftsbereiche, neue Geschäftsmodelle und vieles mehr informieren – und natürlich den Umsatz steigern. Vorausschauende Analysen sorgen außerdem für niedrigere Kosten, besseres Risikomanagement und die Optimierung von Prozessen wie der robotergestützten Prozessautomatisierung (RPA).
  4. Sicherheits-, Risiko- und Governance-Richtlinien schützen Vermögenswerte: Der Schutz der wichtigsten Vermögenswerte eines Unternehmens – Identitäten, Anwendungen und Daten – ist zu jedem Zeitpunkt wichtig, aber vielleicht nie wichtiger als in einer Phase des Übergangs, in der zuvor etablierte Standards und Prozesse einem Stresstest unterzogen werden. Zweifellos können die Kosten für einen Verstoß erheblich sein, und Bußgelder und Sanktionen für den mangelnden Datenschutz haben mitunter Konsequenzen, die sich auf das Geschäftsergebnis auswirken. Die längerfristigen, versteckten Kosten, die mit einem derartigen Fehler verbunden sind – einschließlich möglicher Klagen, negativer Auswirkungen auf die Marke und sogar auf den Shareholder Value –, können jedoch noch bedeutender sein.

Sich zunächst auf diese vier kritischen Aspekte der digitalen Transformation zu konzentrieren, hilft Unternehmen, eine starke zentrale Grundlage zu schaffen, bevor sie in weitere Projekte und Funktionen investieren – das spart Zeit und Geld und begünstigt den Erfolg.