In einer modernen Fabrik sind Roboter allgegenwärtig. Sie montieren Autos, nähen Jeans und wickeln Bonbons ein. Dank der Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) und des maschinellen Lernens melden sich nun auch Roboter zum Dienst in Büros. Billy Bot unterstützt Menschen beispielsweise bei Verwaltungsaufgaben in Anwaltskanzleien. Dieser „Roboter-Bürogehilfe“ arbeitet für Clerksroom, einen Anbieter für Anwalts-, Beratungs- und Mediationsleistungen in England und Wales. Doch sind diese Roboter auch produktiv? Kann man ihnen wirklich wichtige Vorgänge wie das Bezahlen von Rechnungen anvertrauen?

Roboter können alles automatisieren – vom Verschieben von Dateien bis hin zu schwierigen Berechnungen übernehmen sie alles. Sie sind lernfähig, aufgabenunabhängig und übernehmen jede Arbeit, ohne zu meckern. Man könnte sagen, sie sind die idealen Mitarbeiter. Roboter können 60 bis 80 % niedrigere Kosten verursachen als Vollzeitangestellte und fast 70 % weniger als ein Offshore-Vollzeitmitarbeiter. Auch die Bearbeitungszeiten lassen sich durch Roboter um 60 % und mehr verringern, was Geschäftsprozesse optimieren und die Kundenzufriedenheit verbessern kann.

Wenn es um den Wert der Automatisierung durch Roboter geht, sollten jedoch nicht nur die niedrigeren Personalkosten im Vordergrund stehen. Es geht auch um Geschwindigkeit, Qualität und Agilität. Zudem können Roboter in Verbindung mit KI auch komplexere Prozesse übernehmen, die eine Beurteilung oder Bewertung erfordern. Durch diese kognitive Rechenleistung wird die robotergesteuerte Prozessautomatisierung (RPA) zur intelligenten Prozessautomatisierung (IPA), die noch größere Innovationsmöglichkeiten bietet.

Aus dem Dokument „Enlightened Automation: Time to Leap“ von DXC Technology geht hervor, dass die Market Maker von heute ganz neue Vorstellungen davon entwickeln können, was industrialisierte Roboterplattformen von den Fachabteilungen bis zum Endergebnis für ihr Unternehmen leisten können. Stellen Sie es sich so vor wie das, was die industrielle Revolution für die Fertigung bedeutet hat: schlankere Prozesse durch neue Technologien.

Natürlich ist der Einsatz von Robotern nicht ganz ohne Risiko. Zunächst einmal muss die Implementierung sorgfältig geplant und ausgeführt werden; ansonsten ist es unwahrscheinlich, dass Unternehmen Vorteile für ihren Betrieb erzielen. Aber es gilt auch größere Probleme zu berücksichtigen. Sicherheit und Datenschutz stehen an erster Stelle und müssen bei der Evaluierung und Implementierung von Robotern und IPA frühzeitig berücksichtigt werden. Ebenso wichtig sind fortlaufendes Management und Governance. Roboter bestehen zu einem großen Teil aus Software und benötigen somit regelmäßige Updates und Software-Patches. Konsistenz ist entscheidend, um zu gewährleisten, dass die Updates und Patches nach Bedarf erfolgen, um so Lücken zu vermeiden, die zu Fehlfunktionen oder gar Sicherheitsverstößen führen könnten.

Werden Roboter zur Erfassung und Bearbeitung von Kunden- und Partnerinformationen eingesetzt, müssen Unternehmen außerdem ihre Datenschutzrichtlinien überprüfen. Datenschutzrichtlinien sollten natürlich ein zentraler Bestandteil der Datenstrategie eines jeden Unternehmens sein. Sie müssen aktualisiert werden, um die Verwendung von KI, maschinellem Lernen, Robotern und IPA zu berücksichtigen.

Ein hervorragendes Beispiel ist die Verwendung von KI in Chatbots für die automatische Kommunikation mit Kunden. Angenommen, der Kunde ruft an, um den Status einer Rechnung zu überprüfen, und der Chatbot verwendet KI, um dem Kunden den Kauf zusätzlicher Produkte oder Dienstleistungen auf der Grundlage früherer Bestellungen vorzuschlagen. Für das Unternehmen mag dieser Zusatzverkauf einen Mehrwert darstellen, aber der Kunde ist darüber vielleicht nicht erfreut. Wenn es um den Datenschutz geht, lautet die allgemeine Regel, den Benutzern die Kontrolle über ihre Daten zu geben und sie darüber zu informieren, wie diese verwendet und weitergegeben werden. Das Einholen einer Einverständniserklärung sollte Standard sein.

Um sicherzustellen, dass Roboter wirkliche Vorteile für Sie bieten und nicht zu einer Risikoerhöhung beitragen, sollten Sie mit erfahrenen Beratern und einem bewährten Partner zusammenarbeiten. Wenn wir von DXC BPS ein industrialisiertes RPA-Projekt für einen Kunden umsetzen, verpflichten wir wichtige Business-Manager, bewerten gezielte Prozesse, definieren Automatisierungsziele und stellen alle Weichen, um die Erwartungen des Kunden zu erfüllen.

Weitere Informationen zur Innovation Ihres herkömmlichen Arbeitsmodells finden Sie in dem DXC-Dokument „Enlightened Automation: Time to Leap“.