Nachdem Sie jahrelang von den Vorteilen gelesen haben, die erweiterte Analysen Unternehmen bieten können, hat sich Ihr Unternehmen nun endlich dazu entschlossen, den nächsten Schritt zu machen und eine umfassende Implementierung anzugehen – keine halben Sachen.

Bevor Sie sich Hals über Kopf in den Datenpool stürzen, sollten Sie sich einige Fehler anderer Unternehmen bei der vorschnellen Implementierung erweiterter Analysen ansehen. Wenn Sie wissen, was alles schief gehen kann, können Sie vielleicht diesen Moment vermeiden, in dem jemand sagt „Äh, Moment mal…“

Entstehung von Silos. Silos sind out, veraltet und sollten abgeschafft werden. Viele bedenken jedoch nicht, dass sie mit der Implementierung neuer Daten-Managementstrategien auch neue Engstellen schaffen. Unternehmen initiieren Projekte häufig für bestimmte Geschäftsziele wie ein besseres Marketing oder eine geringere Kundenabwanderung. Die dafür benötigten Verkaufsdaten sind jedoch häufig leicht unterschiedlich.

Durch eine vorausschauende Planung könnte ein Verkaufsdaten-Feed entwickelt werden, der beide Anforderungen erfüllt. Aber oft werden durch zwei Initiativen auch zwei separate Pools geschaffen, die völlig unabhängig voneinander sind und keinerlei Berührungspunkte aufweisen. Wenn man das über mehrere Jahre hinweg mit Dutzenden von Projekten fortsetzt, dann sehen die Datenfelder bald so aus wie die Agrarlandschaften in Iowa – Datensilos, soweit das Auge reicht.

Eine Sackgasse. Die Entwicklung eines Daten- und Analyseprogramms wird häufig von zwei Überlegungen geleitet: Entweder geht es darum, Daten aus bestimmten zentralen Systemen zu integrieren oder darum, vorhandene Data Marts zu konsolidieren oder zu eliminieren – beides durchaus ehrenwerte Ziele. Aber hier ist der Haken: Häufig besteht kein Zusammenhang zwischen diesen Bemühungen und einem echten Geschäftsziel. Oft wird der Wunsch, Datenbanken zu eliminieren oder Daten zu integrieren, zur eigentlichen Zielsetzung, ohne jede Verbindung zu einer Geschäftsinitiative oder einem Geschäftsziel. Sie haben zwar den Grundstein gelegt, aber noch nichts von Wert erreicht.

Kampf gegen Windmühlen Vielen Unternehmen erscheint die Vorstellung, eine Datenstrategie zu entwickeln, als verrückt, vor allem vor dem Hintergrund, dass Datenvolumen und -geschwindigkeit stetig zunehmen. Verrückt ist jedoch vielmehr die Idee, keine Datenstrategie zu entwickeln. Mit dem richtigen Ansatz ist dies machbar. Und unerlässlich, wenn man bedenkt, dass erfolgreiche Unternehmen sich bei ihren Entscheidungen an Daten orientieren.

Entwicklung einer Datenstrategie

Wie Aleksey Gurevich und Srijani Dey im Whitepaper „Defining a Data Strategy“ von DXC Technology anführen, gewährleistet eine Datenstrategie, dass alle Dateninitiativen einer gemeinsamen, wiederholbaren Methode und Struktur folgen. Einheitliche Daten ermöglichen eine effiziente Kommunikation im gesamten Unternehmen, um alle Lösungsentwürfe zu rationalisieren und zu definieren, bei denen in irgendeiner Form Daten zum Einsatz kommen. Eine Datenstrategie unterstützt Unternehmen bei der Erreichung von vier wichtigen Zielen:

  • Einheitliche Unternehmens- und IT-Perspektiven Ein gemeinsames Verständnis der Unternehmensausrichtung ermöglicht es Unternehmens- und IT-Abteilungen, zusammen anstatt gegeneinander zu arbeiten.
  • Ausrichtung der Unternehmensvision auf die Nutzung von Daten als Kapital Auf diese Weise ist gewährleistet, dass unterschiedliche Gruppen im Unternehmen datenbezogene Funktionen auf konsistente Weise betrachten, um so Redundanz und Verwirrung (und natürlich Datensilos) zu vermeiden.
  • Definition gemeinsamer Erfolgskriterien im gesamten Unternehmen Dies verbessert die Messung, Bewertung und Nachverfolgung von Initiativen im Unternehmen.
  • Reduzierung technologischer Altlasten Eine Datenstrategie kann dabei helfen, die Weichen für die Umsetzung von Innovationen zu stellen und das Unternehmen bei minimaler Störung des laufenden Geschäftsbetriebs von Altsystemen zu befreien.

In einer konsistenten und kohäsiven Umgebung mit einer durchdachten Datenstrategie können Unternehmen einen Utility-ähnlichen Service entwickeln, der umfassende Einblicke ermöglicht. So wie Sie den Stecker einer Lampe in die Steckdose stecken und Strom per Schalterdruck erwarten, kann eine vernünftige Datenstrategie Ihre Anwendungen mit der nötigen Energie versorgen und Ihnen Einblicke mit wenigen Mausklicks ermöglichen.

Benötigen Sie einen Plan, um Ihre digitale Transformation voranzutreiben und Daten als Unternehmenswert zu behandeln? Dann lesen Sie das DXC-Whitepaper „Defining a Data Strategy“.